Meine Beine jucken ständig — was könnte die Ursache sein und was hilft?

Ständig juckende Beine können Tag und Nacht zur Qual machen. Oft ist die Ursache etwas Alltägliches wie trockene Haut — manchmal signalisiert juckende Haut an den Beinen aber ein Haut- oder Venenproblem, das man angehen sollte. Dieser Artikel fasst die möglichen Ursachen zusammen, was zu Hause hilft und wann ein Arztbesuch angebracht ist.

Zusammenfassung

Juckende Beine haben viele Ursachen; oft steckt trockene Haut dahinter. Weitere sind Ekzem und Dermatitis (atopisch, Kontakt) und an den Unterschenkeln das venöse (variköse) Ekzem, das mit Schwellung und Hautveränderungen einhergeht. Zu Hause helfen regelmäßiges Eincremen mit einem parfümfreien Produkt, lauwarmes (nicht heißes) Wasser, sanfte Reinigung und das Vermeiden von Kratzen. Die schonende feuchtigkeitsspendende Pflege trockener Haut ergänzt die dermatologisch getestete Kosmetik von EPIDERMA®, die jedoch keine Behandlung ersetzt. Bessert sich der Juckreiz nicht, stört den Schlaf, betrifft den ganzen Körper oder geht mit Schwellung und Hautveränderungen an den Unterschenkeln einher, suchen Sie einen Arzt auf.

Warum Beine jucken — mögliche Ursachen

Juckreiz (medizinisch Pruritus) kann viele Ursachen haben, und nicht selten mehrere zugleich [1][5]. Zu den häufigen an den Beinen gehören:

Trockene Haut — eine häufige Ursache; sehr trockene Haut kann intensiv jucken [5]. Verschlimmert wird sie durch heißes Wasser und aggressive Seifen [2].

Ekzem und Dermatitis — zum Beispiel atopisches Ekzem oder Kontaktdermatitis (eine Reaktion auf Stoffe, die die Haut reizen); an den Unterschenkeln tritt auch das trockene (asteatotische) Ekzem auf [2][3].

Venöses (variköses) Ekzem — betrifft die Unterschenkel und ist bei Menschen mit Krampfadern häufig; die Haut ist oft juckend, trocken und verfärbt, die Beine können anschwellen. Ohne Pflege kann es zu Unterschenkelgeschwüren führen [3][4].

Weitere Ursachen — Insektenstiche, Reaktionen auf bestimmte Medikamente und mehr; Juckreiz kann auch Zeichen einer allgemeinen Erkrankung sein [1][5].

 

Was zu Hause hilft

Regelmäßig eincremen — bei trockener, juckender Haut hilft ein Feuchtigkeitsprodukt (Emolliens); wählen Sie parfümfreie Varianten [1][2].

Lauwarmes, nicht heißes Wasser — begrenzen Sie Dusche oder Bad auf 5–10 Minuten in lauwarmem Wasser und tupfen Sie die Haut sanft trocken (nicht reiben) [2].

Sanfte Reinigung — verwenden Sie ein mildes Produkt und verzichten Sie auf aggressive Seifen, die die Haut austrocknen [2].

Nicht kratzen — Kratzen schädigt die Haut, erhöht das Infektionsrisiko und verschlimmert den Juckreiz; ein kühlendes Produkt (zum Beispiel mit Menthol) kann helfen [1][2].

 

Schonende EPIDERMA®-Kosmetik

Da hinter juckenden Beinen oft trockene Haut steckt, hat regelmäßige schonende Feuchtigkeitspflege ihren Platz. Aus der Kosmetik von EPIDERMA® ist für trockene Haut der bioaktive Balsam für trockene Haut geeignet, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und geschmeidig hält, und zur sanften Körperreinigung das beruhigende bioaktive Duschgel — beide dermatologisch getestet. Es handelt sich um Kosmetik, die die schonende tägliche Pflege ergänzt und keine Behandlung ersetzt. Wie bei empfindlicher Haut allgemein sollten Sie ein neues Produkt zuerst auf einer kleinen Fläche testen — besonders bei einer Parfümempfindlichkeit, da einige Produkte Parfüm enthalten.

Dermatologisch getestete Kosmetik von EPIDERMA® für die tägliche Pflege trockener Haut:

Bioaktiver Balsam 300 ml

 

Wann zum Arzt

Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn der Juckreiz anhält, den Schlaf stört, den ganzen Körper betrifft oder sich mit häuslicher Pflege nicht bessert; der Arzt kann Untersuchungen (zum Beispiel einen Bluttest) empfehlen oder Sie an einen Dermatologen überweisen [1]. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Unterschenkel: Wenn die Beine anschwellen, die Haut sich verfärbt, nässt oder Wunden bzw. Geschwüre auftreten, kann es sich um ein venöses Ekzem handeln, und ein Arzt ist angebracht [3][4]. Hält trockene Haut trotz regelmäßiger Feuchtigkeitspflege an, kann eine Haut- oder andere Erkrankung dahinterstecken (zum Beispiel atopisches Ekzem, Psoriasis oder eine Nierenerkrankung), die fachlich abgeklärt werden sollte [2].

Kosmetik ist Teil der täglichen Pflege, kein Ersatz für ärztliche Versorgung. Anhaltenden, starken oder den ganzen Körper betreffenden Juckreiz — sowie jegliche Hautveränderungen an den Unterschenkeln — besprechen Sie mit einem Arzt [1][4].

 

Häufig gestellte Fragen

Eine häufige Ursache ist trockene Haut; sehr trockene Haut kann intensiv jucken. Weitere Ursachen sind Ekzem und Dermatitis und an den Unterschenkeln das venöse (variköse) Ekzem. Juckreiz kann auch mehrere Ursachen zugleich haben [1][3][5].

Regelmäßiges Eincremen mit einem parfümfreien Produkt, lauwarmes (nicht heißes) Wasser und kurze Duschen, sanfte Reinigung ohne aggressive Seifen und das Vermeiden von Kratzen. Ein kühlendes Produkt (z. B. mit Menthol) kann den Juckreiz lindern [1][2].

Nein. Balsam und Duschgel von EPIDERMA® sind dermatologisch getestete Kosmetik zur schonenden Feuchtigkeitspflege und Reinigung trockener Haut. Sie ergänzen die Pflege, ersetzen aber keine Behandlung; bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an einen Arzt.

Wenn der Juckreiz anhält, den Schlaf stört, den ganzen Körper betrifft oder sich mit häuslicher Pflege nicht bessert, oder wenn die Unterschenkel anschwellen, die Haut sich verfärbt, nässt oder Wunden auftreten. Der Arzt kann Untersuchungen empfehlen oder an einen Dermatologen überweisen [1][3][4].

 

Quellen

[1] NHS. Itchy skin. nhs.uk/symptoms/itchy-skin

[2] American Academy of Dermatology (AAD). Dermatologists' tips for relieving dry skin. aad.org

[3] DermNet. Leg dermatitis. dermnetnz.org

[4] NHS. Varicose eczema. nhs.uk/conditions/varicose-eczema

[5] American Academy of Dermatology (AAD). 10 reasons your skin itches uncontrollably and how to get relief. aad.org

 

MUDr. Jiří Skalický
Gründer von EPIDERMA®

Dieser Artikel dient Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung. Anhaltende oder ausgeprägte Beschwerden besprechen Sie mit einem Arzt oder Dermatologen.