Das atopische Ekzem gehört bei Kindern zu den häufigsten Hauterkrankungen, und seine Erscheinungen unterscheiden sich je nach Alter des Kindes und nach Hautton. Dieser Artikel fasst verständlich zusammen, wie ein atopisches Ekzem bei Kindern aussieht, wie sich die Symptome ab dem Säuglingsalter verändern, wann eine Infektion vorliegen kann und wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.
Das Hauptsymptom des atopischen Ekzems bei Kindern ist Juckreiz zusammen mit trockener, geröteter und schuppiger Haut; der Zustand verschlechtert sich abwechselnd (Schübe) und beruhigt sich wieder. Bei Säuglingen ist vor allem das Gesicht (Wangen) und die behaarte Kopfhaut betroffen, der Windelbereich bleibt meist ausgespart; mit dem Wachstum des Kindes verlagert es sich in die Beugen von Ellenbogen und Knien, an den Hals, die Handgelenke und die Knöchel. Auf dunklerer Haut ist die Rötung möglicherweise nicht gut sichtbar, und die Erscheinungen können dunkler sein (braun, violett oder grau). Das atopische Ekzem ist nicht ansteckend, hängt mit Atopie (Asthma, Heuschnupfen) und einer gestörten Hautbarriere zusammen und bessert sich bei vielen Kindern mit dem Alter. Nässen, Krustenbildung oder Bläschen können auf eine Infektion hinweisen — dann ist ein Arzt angezeigt.
Hauptsymptome bei Kindern
Das führende Symptom des atopischen Ekzems ist Juckreiz, begleitet von trockener, geröteter und schuppiger Haut [1][3]. Die Erkrankung ist chronisch und verläuft in Episoden — Phasen der Verschlechterung (Schübe) wechseln sich mit ruhigeren Phasen ab [4]. Juckreiz und Kratzen stören häufig den Schlaf und beeinträchtigen die Lebensqualität des Kindes und der Familie [4]. Das atopische Ekzem ist sehr häufig — es betrifft etwa eines von fünf Kindern, und bei den meisten tritt es vor dem sechsten Lebensjahr auf [3][4].
Wie sich die Symptome mit dem Alter verändern
Die Verteilung der Erscheinungen verändert sich mit dem Alter des Kindes [3]:
Säuglinge — das Ekzem beginnt meist in den ersten Lebensmonaten im Gesicht (vor allem an den Wangen) und auf der behaarten Kopfhaut; es kann auch ausgedehnter sein, aber der Windelbereich bleibt meist ausgespart dank der Feuchtigkeit unter der Windel [2][3].
Kleinkinder und ältere Kinder — sobald das Kind zu krabbeln und zu laufen beginnt, verlagern sich die Erscheinungen in die Beugen von Ellenbogen und Knien sowie an den Hals, die Handgelenke und die Knöchel [1][2][3].
Langanhaltendes Kratzen — an Stellen, an denen sich das Kind wiederholt kratzt, kann die Haut verdicken und vergröbern (Lichenifikation) [2][3].
Die meisten Kinder „wachsen aus" dem atopischen Ekzem heraus — bei einem erheblichen Teil bessert es sich bis zum Schulalter oder verschwindet, auch wenn die Neigung zu trockener und empfindlicher Haut bestehen bleiben kann [1][4].
Wie das Ekzem auf dunklerer Haut aussieht
Die Erscheinungen des Ekzems unterscheiden sich je nach Hautton. Auf hellerer Haut ist sie beim Schub gerötet, auf dunklerer Haut ist die Rötung möglicherweise nicht gut sichtbar, und gereizte Stellen erscheinen häufiger dunkler (braun, violett oder grau) [1][2]. Bei Kindern aus asiatischen, afrikanischen oder afrokaribischen Familien tritt das Ekzem häufiger an den Außenseiten (Streckseiten) statt in den Beugen auf und kann ein diskoides (kreisförmiges) oder follikuläres (um die Haarfollikel) Muster haben [3][4]. Nach Abklingen der Entzündung kann die Haut vorübergehend heller oder dunkler sein, und die Rückkehr zum gewohnten Hautton kann mehrere Monate dauern [2].
Wann es ein Schub oder eine Infektion ist
Bei einem Schub ist die Haut deutlicher gerötet (oder dunkler), juckend und gereizt. Achten sollte man auf Anzeichen einer Sekundärinfektion: Nässen, kleine Bläschen, Krustenbildung oder eine anhaltende Verschlechterung können auf eine bakterielle Infektion hinweisen und sind ein Grund für einen Arztbesuch [1][2]. Ein ausgedehnter Ausbruch schmerzhafter Bläschen, gegebenenfalls mit Fieber, erfordert eine rasche ärztliche Beurteilung [1].
Die Diagnose eines atopischen Ekzems beim Kind stellt stets ein Arzt. Bei Unsicherheit, Verschlechterung oder Anzeichen einer Infektion wenden Sie sich an einen Kinderarzt oder Dermatologen [1][4].
Zusammenhang mit Atopie und Vererbung
Das atopische Ekzem hängt mit Atopie zusammen — einer erblichen Neigung, die in der Familie häufig mit Asthma und Heuschnupfen einhergeht [1][3]. Im Hintergrund steht eine gestörte Hautbarriere; bei etwa der Hälfte der Menschen mit Ekzem spielt ein Unterschied im Eiweiß Filaggrin eine Rolle, das für die Barriere entscheidend ist [2]. Wichtig für das Umfeld und die Geschwister: Das atopische Ekzem ist nicht ansteckend — es kann nicht durch Berührung übertragen oder aufgeschnappt werden [1].
Tägliche Pflege der Kinderhaut
Grundlage der täglichen Pflege ist sanftes und häufiges Eincremen (Emollienzien) sowie das Vermeiden von Reizstoffen wie Seifen und parfümierten Produkten; die Nägel sollten kurz gehalten werden, und bei Säuglingen helfen Baumwollhandschuhe gegen das Kratzen [1][2]. Bei Kindern richten Sie sich stets nach der Empfehlung des Kinderarztes — besonders bei Säuglingen und bei einem Schub oder Anzeichen einer Infektion [1][2]. Aus der Kosmetik für die tägliche Pflege empfindlicher und trockener Kinderhaut lassen sich schonende, feuchtigkeitsspendende und dermatologisch getestete Produkte von EPIDERMA® in Betracht ziehen — zum Beispiel die bioaktive Creme gegen Ekzem und der bioaktive Balsam gegen Ekzem. Prüfen Sie vor der Anwendung bei Kindern die auf der Verpackung angegebene Alterseignung und wenden Sie sich im Zweifel an einen Arzt. Kosmetik ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Schonende, feuchtigkeitsspendende und dermatologisch getestete Kosmetik von EPIDERMA® für die tägliche Pflege empfindlicher und trockener Haut (bei Kindern die Alterseignung auf der Verpackung prüfen):
Bioaktive Creme gegen Ekzem 50 ml Bioaktiver Balsam gegen Ekzem 300 ml
Häufig gestellte Fragen
Bei Säuglingen zeigt sich das atopische Ekzem meist als trockene, gerötete und juckende Stellen im Gesicht (vor allem an den Wangen) und auf der behaarten Kopfhaut, in der Regel in den ersten Lebensmonaten; der Windelbereich bleibt meist ausgespart [2][3]. Die Diagnose stellt ein Arzt.
Je nach Alter: bei Säuglingen im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut, bei Kleinkindern und älteren Kindern in den Beugen von Ellenbogen und Knien, am Hals, an den Handgelenken und Knöcheln [1][3].
Nein. Das atopische Ekzem ist nicht ansteckend und wird nicht durch Berührung übertragen. Es hängt mit einer erblichen Neigung zur Atopie und einer gestörten Hautbarriere zusammen [1][3].
Bei Unsicherheit bezüglich der Diagnose, wenn sich das Ekzem nicht bessert oder ausgedehnt ist, und besonders bei Anzeichen einer Infektion — Nässen, Krusten, Bläschen oder Fieber [1][2].
Quellen
[1] NHS. Atopic eczema. nhs.uk/conditions/atopic-eczema
[2] National Eczema Society. Children and eczema. eczema.org
[3] DermNet. Atopic dermatitis. dermnetnz.org/topics/atopic-dermatitis
[4] NICE (CG57). Atopic eczema in under 12s: diagnosis and management. ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK571009
MUDr. Jiří Skalický
Gründer von EPIDERMA®
Dieser Artikel dient Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung. Hauterscheinungen bei Ihrem Kind besprechen Sie stets mit einem Kinderarzt oder Dermatologen.
